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Verband
Geschichte

Der eidgenössische Jodlerverband: Seit 1910 im Dienste des Schweizer Brauchtums.

Die Gründung

erfolgte am 8. Mai 1910 in Bern. Der EJV ist bestrebt, das schweizerische Brauchtum, wie Jodeln, Alphornblasen und Fahnenschwingen zu erhalten, zu pflegen und zu fördern. Seine Mitglieder stammen aus allen Schichten der Bevölkerung; der Verband ist politisch und konfessionell neutral. Momentan sind es über 21'000 die mitmachen; ihre Zahl steigt trotz moderner Strömungen immer noch kontinuierlich an.
Der Eidgenössische Jodlerverband gliedert sich in die folgenden fünf Unterverbände:
  • Bernisch-Kantonaler Jodlerverband (BKJV), gegründet 1917. Er umfasst den gesamten Kanton Bern.
  • Zentralschweizerischer Jodlerverband (ZSJV), gegründet 1922. Er umfasst die Kantone Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schwyz, Tessin, Uri und Zug.
  • Nordostschweizerischer Jodlerverband (NOSJV), gegründet 1932. Er umfasst die Kantone Appenzell I/Rh, Appenzell A/Rh, Glarus, Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau, Zürich und das Fürstentum Liechtenstein.
  • Nordwestschweizerischer Jodlerverband (NWSJV), gegründet 1935. Er umfasst die Kantone Aargau, Baselland, Baselstadt und Solothurn.
  • Westschweizerischer Jodlerverband (WSJV), gegründet 1937. Er umfasst die Kantone Freiburg, Genf, Jura, Neuenburg, Waadt und Wallis.
Dem eidgenössischen Verband gehören Jodlergruppen und Einzelmitglieder an. Er besteht aus den Kategorien: Jodlerinnen, Jodlern, Alphornbläserinnen und Alphornbläsern, Fahnenschwingern, Dirigentinnen und Dirigenten sowie Freund- und Gönnermitgliedern. Der Verband ist in allen schweizerischen Kantonen (ausgenommen Tessin) mit Gruppen oder aktiven Einzelmitgliedern vertreten.

Auch im Ausland wird unser Brauchtum gepflegt. So sind 14 Auslandschweizer- Gruppen und etliche Einzelmitglieder aus Amerika, Australien, Kanada, Neuseeland und Südafrika unserem Verband direkt angeschlossen. Sie werden durch ein Mitglied des Zentralvorstandes von der Schweiz aus betreut. Wenn immer die Möglichkeit besteht, nehmen sie an den Eidgenössischen Jodlerfesten teil. Die Ehren- und Veteranen-Vereinigung EVV des EJV wurde am 12. März 1949 in Bern gegründet. Sie bezweckt den engeren Zusammenschluss der Ehren- und Freimitglieder sowie der Veteranen des Eidgenössischen Jodlerverbandes. Die EVV ist in ihren Handlungen selbständig, sofern diese den Richtlinien des EJV nicht zuwiderlaufen. Ihr steht als Obmann seit 2003 William Aeby vor. Mit den neuen Strukturen und Statuten wurde im 2007 diese Vereinigung vollständig in den EJV integriert. Die EVV ist seither als Vereinigung ist seither aufgelöst.

Ein gut organisierter Verband

Zurzeit wird der Eidgenössische Jodlerverband von Zentralpräsidentin Karin Niederberger, Malix, geleitet. Ihr zur Seite stehen im Zentralvorstand fünf Unterverbandspräsidenten sowie die Generalsekretärin und die Protokollführerin (siehe Adressen Vorstand). Das oberste Organ ist aber die Delegiertenversammlung, die alljährlich stattfindet.

Der Verband ist sehr darum bemüht, die Qualität der Darbietungen seiner Mitglieder und Gruppen zu verbessern. So werden in den Unterverbänden immer wieder diverse Kurse für Jodlerinnen und Jodler, hin und wieder auch für Chorsänger, Dirigenten sowie Alphorn-/Büchelbläser und Fahnenschwinger durchgeführt. Von diesen Möglichkeiten wird sehr rege Gebrauch gemacht.

In der Jodler-Zeitung steht es: Das offizielle Organ des Eidgenössischen Jodlerverbandes ist die «Eidgenössische Schwinger-, Hornusser- und Jodler-Zeitung», die mit Ausnahme des Monats Januar wöchentlich erscheint. Alle offiziellen Bekanntmachungen sowie vieles Wissenswertes rund um das Jodeln, Fahnenschwingen und Alphornblasen wird in diesem Medium publiziert.

Das Jodeln, das Alphornblasen und das Fahnenschwingen

In der Schweiz basiert der Jodelgesang auf zwei Arten. Einerseits kennen wir das Jodellied und andrerseits den Naturjodel. Das Lied besteht in der Regel aus einem Text in drei Strophen und anschliessendem Jodel. Der Naturjodel ist eine Melodie ohne Worte, die das Empfinden der Bergler und Älpler zum Ausdruck bringt. Der Naturjodel wird vor allem im Appenzell, im Toggenburg, im Berner Oberland und in der Zentralschweiz sehr intensiv gepflegt.

Die Alphorn- und BüchelbläserInnen treten an den Eidgenössischen, wie auch an den Unterverbands-Jodlerfesten, als Solisten, im Duo, Trio, Quartett oder in einer Gruppe auf und lassen sich von drei Juroren bewerten. Als Gruppe gilt eine Alphorn- oder Büchelformation mit mindestens fünf BläserInnen. Die mehrstimmigen Vorträge müssen mit Instrumenten in einheitlicher Grundstimmung dargeboten werden. Ausserdem müssen die Instrumente der Vortragenden, mit Ausnahme der Gewinde- oder Steckbuchsen bzw. der Stimmzüge bei Bücheln, vollständig aus Holz hergestellt sein. Das gilt natürlich auch für die Mundstücke.

Fahnenschwinger dürfen an Jodlerfesten ihre Darbietung nur mit der Schweizer-, oder einer Kantonsfahne darbieten. Das Fahnentuch muss dabei mindestens 118 cm im Quadrat messen. Die Fahnenschwinger haben nebst dem Einzelauftritt auch die Möglichkeit, im Duo aufzutreten. Bei solchen Darbietungen werden nebst der Ausführung der üblichen Schwünge die Banner einander zugeworfen.

Die lange Tradition der Jodlerfeste

Luzerner kantonaler Jodler-, Fahnenschwinger- und Alphornbläsertag, 27. Mai 1923, Horw
Das 25. Eidgenössische Jodlerfest vom 5.-7. Juli 2002 in Fribourg ist vorbei. Es war ein Jodlerfest der Superlative. Drei Tage lang wurde bei prächtigstem Festwetter gejodelt, Alphorn geblasen und die Fahne geschwungen - Tag und Nacht. Am Sonntag wurde zwischen ökumenischem Gottesdienst und Festakt die neue Verbandsfahne eingeweiht. Bundesrätin Ruth Dreifuss hielt am Festakt eine gehaltvolle Festansprache. Der Umzug vom Sonntagnachmittag mit 100 Sujets war ein glanzvoller Schlusspunkt. An der 88. Delegiertenversammlung 2002 wurde das 26. Eidgenössische Jodlerfest nach Aarau vergeben. Es findet 2005 statt und es soll wiederum ein «Fest der Freude» werden.

Die Eidgenössischen Jodlerfeste finden in einem Turnus von drei Jahren statt. In den Zwischenjahren halten die Unterverbände ihre Jodlerfeste ab. Ein Grossteil der Bevölkerung identifiziert sich jeweils mit dem Fest und hilft bei der Vorbereitung und Durchführung mit. Selbst die Armee darf auf Gesuch hin bei solchen Anlässen eingesetzt werden. Ohne diese Idealisten und mehrere grosszügige Sponsoren wären Anlässe dieser Grössenordnung nicht mehr durchführbar.

Die heutigen Jodlerfeste sind beliebte volkstümliche Grossanlässe.
Ein Jodlerfest, ob ein Eidgenössisches oder ein Unterverbandsfest - das bedeutet drei Tage Gemütlichkeit, Pflege der Kameradschaft und Vermittlung lebendigen Brauchtums. Diese Jodlerfeste sind eigentliche Publikumsmagnete. Selbst das Schweizer Radio und das Schweizer Fernsehen strahlen in Direktübertragungen etliche Beiträge davon aus.

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