Eidgenössischer
JODLER-VERBAND




                                        EJV Newsletter 150
        

Orientierung über die Neu-Organisation der Fachkommission Jodeln

1. Kurssekretariat

Auf den 1. Januar 2018 hat der Zentralvorstand des EJV ein Kurssekretariat geschaffen. Frau Yvonne Fend wurde mit dieser Arbeit vertraut. Sie ist Jurorin und leitet das Jodlerchörli Geuensee, arbeitet als Sachbearbeiterin und eignet sich so in jeder Beziehung hervorragend für dieses Amt. Ihre Hauptaufgaben sind die gesamte Organisation aller Dirigentenkurse sowie die administrative Arbeit im Kursleiter-Kurs und Jury-Kurs.
Aufgaben & Kompetenzen:
Arbeitet im Auftrag des Präsidenten Abteilung Jodelgesang

2. Abteilung Dirigenten-Ausbildung DA

Diese Kommission wurde neu gebildet und bezweckt vor allem die Kontrolle der drei regionalen Dirigentenkurse. (BKJV/WSJV; NWSJV/ZSJV; NOSJV)
Sämtliche Anpassungen und Veränderungen des Kursinhaltes werden durch diese Kommission durchgeführt. Sie ist die oberste Prüfungs-Kommission und entscheidet bei Fragen und Gesuchen der Kursteilnehmer über die Lösung.
Aufgaben & Kompetenzen:
Kann neue Kursleiter rekrutieren
Achtet auf die Einhaltung des Kostendaches
Berichtet dem ZV mit Schlussbericht & Abrechnung über jeden Kurs
Informiert den ZV über alle Veränderungen im Lehrkörper oder im Kursprogramm

3. Abteilung Dirigenten-Weiterbildung DW (Kurs-Chef UV)

Die Dirigenten-Weiterbildung ist grundsätzlich Sache der Unterverbände. Nicht destotrotz macht es Sinn, gewisse Weiterbildungen schweizweit zu koordinieren und zu planen. Vermehrt soll hier eine intensive Zusammenarbeit in der Weiterbildung der Dirigenten angestrebt werden. Ebenfalls geht es in dieser Zusammenarbeit um die Umsetzung von Erneuerungen wie zum Beispiel die Umsetzung des neuen Honorierungs-Reglements.
Aufgaben & Kompetenzen:
Sorgt für eine zeitgemässe und gute Weiterbildung für die Dirigenten
Spricht sich untereinander ab bezüglich Kurskosten und Honorierung

4. Abteilung EJV-Jury (JuKo)

Die Jury-Kommission JuKo besteht aus den Gesamt-Obmänner und Gesamt-Obfrauen (GO) der einzelnen Unterverbände. Hier werden alle Anpassungen im Bereich der Jurierung vorgenommen, Anträge und Rückmeldungen aus den verschiedenen Jodlerfesten diskutiert und behandelt etc. Diese Kommission hat die Verantwortung über die Jury-Aus- und Weiterbildung und amtet als Prüfungskommission bei der Abschlussprüfung der Jury-Ausbildung.
Aufgaben & Kompetenzen:
Organisiert die Aus- und Weiterbildung für Juroren
Erstellt eine Abrechnung (Budget bei Intensiv-Weiterbildung) zuhanden des ZV
Bestimmt über den Kursinhalt der Jury-Aus- und Weiterbildung
Bestimmt die Kursleiter, Kursorte etc.

5. Abteilung EJV-Kursleiter-Aus- und Weiterbildung (KLK)

Der Kursleiter-Kurs wurde ganz neu organisiert und aufgebaut. Die Kurleiter-Kurs-Kommission hat die Verantwortung über die Durchführung des Kursleiterkurses und deren Inhalte und erarbeitet darüber hinaus ein vielseitiges Weiterbildungs-Angebot für bestehende Kursleiter. Sie organisiert die alljährliche Aufnahmeprüfung.
Aufgaben & Kompetenzen:
Organisiert die Kursleiterausbildung gemäss den Vorlagen von J&M
Erstellt einen Schlussbericht und eine Abrechnung jedes Kurses
Bestimmt den Kursinhalt und die verschiedenen Kursleiter

6. Abteilung Nachwuchs (NaKo)

Die Nachwuchs-Kommission gibt es schon lange. Früher war sie direkt dem Zentral-Vorstand angegliedert. Diese Kommission wurde neu zusammengestellt und untersteht neu dem Präsidenten der Abteilung Jodeln. Gewählt werden die Vertreter durch die UV.
Die Aufgaben sind sich hier aber gleichgeblieben:
Weiterbildung für Kinderchor-Leiter/innen, Durchführung eines schweizerischen Nachwuchslagers, enge Zusammenarbeit mit den Nachwuchs-Verantwortlichen der Unterverbände uvm.
Aufgaben & Kompetenzen:
Organisiert die Weiterbildung für Kinderchorleiter/innen
Erstellt dazu ein Budget zuhanden des ZV
Organisiert Aktionen für den Nachwuchs schweizweit
Bestimmt den Kursinhalt und die Kursleiter
Organisiert ein eidgenössisches Nachwuchslager

Durch die neue Verbandsstruktur wird es möglich, mit allen Kommissionen eng zusammenzuarbeiten und Synergien zu nutzen. All die vielen Persönlichkeiten aus der Jodelszene setzen sich mit ihrem grossen Können für dieses schöne Brauchtum ein.
Eine enge Zusammenarbeit zu ZV sowie eine gute Information wird durch das Kurssekretariat und durch den Präsidenten der Abteilung Jodeln gewährleistet.

Das Ziel bleibt beinahe bei allen Kommissionen das gleiche:
Es geht um eine nachhaltige Nachwuchsförderung auf allen Ebenen. Weiter soll mit Nachdruck daran gearbeitet werden, das unverkrampfte und natürliche Singen und Jodeln zu fördern. Mit guten Aus- und Weiterbildungsangeboten soll die Erhaltung des echten Jodelliedes und des urtümlichen Jodels stets im Vordergrund stehen. Nur dadurch kann den vielen neuen Trends aus anderen Musikrichtungen entgegengehalten werden.

Emil Wallimann
Präsident Fachkommission Jodelgesang

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Fotos von Swiss Image

Jodeln ist Balsam für die Seele

Von Weitem könnte man dem Vorurteil verfallen, es handle sich bei den Jodelliedern um übertriebenen Patriotismus. Dem ist nicht so.
Das Jodeln selbst, ohne Worte, ist eine sehr alte Sprache aus den Bergen, um sich mit Nachbarälplern und dem lieben Gott zu verständigen.
Ein Naturjodel entspringt direkt dem Herzen, klingt durch die Kehle und führt gegen den Himmel.
Die Jodellieder mit Texten und den dazwischen liegenden Jodeln als Refrain, entstanden erst Anfang des 20. Jahrhunderts wo sich auch die Jodelklubs zu formen begannen.
Dies war ja auch eine Zeit, in der man oft zusammenhalten musste, um über die Runden zu kommen. So frönten die Jodelklubs eben der Kameradschaft und dem Zusammenhalt der Schweizer, was den Liedern oft einen etwas altmodischen Charakter gibt.
Sie beschreiben aber vor allem die Schönheit der Berge, der Freundschaft und des Landlebens.

Text von Fränzy Meyer, Birmenstorf

 

 

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Jodel-Kurse

Kursleiterausbildung EJV

Am Samstag, 26. Januar 2019 findet die Aufnahmeprüfung zur Kursleiterausbildung des eidg. Jodlerverbandes in der Zentralschweiz statt. Am Prüfungstag wird für jede Kandidatin und jeden Kandidaten eine Fähigkeitsliste, sowie ein individueller Ausbildungsplan erstellt. Dieser beinhaltet folgende Komponenten:

  • Musiktheorie
  • Dirigieren
  • Instrumentenspiel
  • Gesangstechnik
  • Pädagogik
  • Grundmodul J+M (obligatorisch)
  • Kursleiter Intensivkurs (4 Tage obligatorisch)
  • Hospitation (obligatorisch)
  • Praktikum (obligatorisch)

Je nach Vorkenntnissen müssen nur noch die obligatorischen Kurse absolviert werden.

Informationen und Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Anmeldeschluss: 15. Dezember 2018

Eine ausführliche Dokumentation über alle Ausbildungs-Kurse ist auf der Homepage www.jodel-kurse.ch bereit zum Herunterladen!


Informationen zu unseren Jodel-Kursen:

Jodel-Kurs-Portal

 

 

 

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Vom Ursprung des Jodels

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Der Jodel und das Jodellied waren früher Alleingut der Hirten und Sennen. Sie brachten damit droben in der Bergeinsamkeit ihre Freude und ihre Sorgen zum Ausdruck. Aber auch heute noch ziehen die Sennen im Frühling bei der Alpfahrt unter Jodel und Gesang mit ihren Herden auf die grünen Alpen, und im Herbst, wenn sie ins Tal zurückkehren, nehmen sie mit einem letzten Jodel und Jauchzer von ihr Abschied. Es sind sicher noch viele schöne Bräuche lebendig, und wir können nur hoffen, dass es immer wieder Idealisten gibt, die sie auch weiterhin lebendig erhalten.

Zu diesem Brauchtum gehört auch der Alpsegen. Es ist etwas Feierliches, wenn der Hirte ihn über die Alp ausruft, den Herrgott um Schutz und Hilfe vor Gefahren anfleht und dazwischen die Glocken der Herde ertönen. Aber auch bei den Alpstubeten und vorallem an der Sennechilbi, wo beim Schwingen und Hornussen fröhliche Jodelgesänge erklingen, da ist der Senne und Hirte so richtig in seinem Element. Mit Recht schrieb der bekannte Jodelliederkomponist A.L. Gassmann: "Wo Schweizer Berge sind, da wird gejodelt, da ist das Jodellied daheim".

Fachkommission Jodeln

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Aktuelles Jodeln

pdf     Jodlergruppen des EJV (mit Adressen der Präsidenten)


Weltweit einzigartig: In diesem Musical wird nur gejodelt

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Begegnet man seiner grossen Liebe nach 22 Jahren erstmals wieder, wirds emotional, hochemotional. «Chöntsch d’Welt umarme a dem Tag», singen Annemarie (Regula Ritler) und Sepp (Christian Frick) hingebungsvoll – und jutzen ihre Freude aus voller Kehle. Da bleibt kein Herz unberührt im Thurpark-Saal in Wattwil. Wir befinden uns nicht an einem x-beliebigen Turnerabend, sondern erleben eine Weltpremiere. Es ist das erste Jodelmusical überhaupt: «Stilli Zärtlichkeite».

In Zeiten, in denen nicht nur das Schwingen die Massen anlockt, könnte dies auch mit einem Jodelmusical gelingen. Das jedenfalls haben sich die Jodler-Koryphäen Ruedi Roth und Erwin «Buba» Bertschy vor rund drei Jahren überlegt, als sie die Idee eines Musicals diskutierten. «Die Schweizer Jodelkultur hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt, auch junge Leute interessieren sich dafür», erklärt Ruedi Roth, Drehbuchautor und musikalischer Leiter. Das Projekt wurde grösser und grösser. Waren zunächst drei, vier Aufführungsorte geplant, sind es nun 10 mit rund 30 Aufführungen. Eine richtige Schweizer Tournee – von Mümliswil über Naters bis nach Herisau. Von Weltpremiere war schnell die Rede, schliesslich hat bisher noch niemand ein Musical mit Jodelmusik organisiert und auf die Bühne gebracht. Mit «Stilli Zärtlichkeite» wolle man eine Brücke zwischen Tradition und Moderne schlagen, so die Initianten.

Jodler müssen auch tanzen

Was das hochkarätige Ensemble an der Premiere in Wattwil uraufführte, war alles andere als dilettantisch. Die Sängerinnen und Sänger wurden von Roth und Bertschy sorgfältig aus der Deutschschweizer Jodelszene ausgesucht. Die meisten sind Profis mit reicher Bühnenerfahrung wie Jodlerin Karin Gwerder aus dem Muotatal, Barbara Klossner aus dem Berner Oberland, Regula Ritler aus dem Oberwallis oder Christian Frick aus Urnäsch.

Mit dem Projekt betraten sie alle Neuland, denn mit Jodeln allein macht man noch kein Musical. Dafür zog man den Regisseur Peter Zimmermann und die Choreografin Franziska Flückiger bei, die beide viel Erfahrung in Sachen Musicals mitbringen. Die grösste Herausforderung stellte sich für Flückiger. Die unterschiedlichen tänzerischen Fähigkeiten musste sie auf ein Level bringen, denn die Jodlerinnen und Jodler müssen auch tanzen.

Es wird freilich nicht nur getanzt – sondern gesungen, gejodelt, gejohlt und gezauert. Unter den 20 Jodelliedern sind nicht nur neue, auf das Musical zugeschnittene Stücke, sondern auch ein paar bekannte Klassiker wie etwa «De Zwisler», «Tränezyte» oder «S’isch nümme die Zyt», die textlich angepasst wurden. Die meisten Lieder hat Ruedi Roth selbst komponiert, einige stammen aus der Feder von Ländlerlegende Willi Valotti, der mit seiner Wyberkapelle und dem Akkordeonisten Simon Lüthi das Stück musikalisch souverän begleitet.

Überraschende Wendungen

Puristen der Jodelmusik mögen nörgeln. Offene Jodlerfreunde freuen sich umso mehr über die Leichtigkeit, mit der die Musik daherkommt. Dazu sorgen die stimmige Geschichte für kurzweilige Unterhaltung und die Dialoge immer wieder für Lacher. Die Liebesgeschichte um Annemarie und Sepp spielt auf verschiedenen Zeitebenen und nimmt so manche überraschende Wendung.

Das Stück wird mit einer Standing Ovation honoriert. Ruedi Roth bedauert, dass das Jodelmusical nicht auch in grösseren Städten gezeigt wird. Denn dort könnte er das neuerwachte Interesse an Traditionen nutzen.

«Stilli Zärtlichkeite» noch bis April 2017 an neun Orten in der Schweiz.
Tickets und Infos: www.jodelmusical.ch